Runder Tisch zum Thema "Der Grazer Hauptplatz" mit Arch. DI Markus Pernthaler
Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe VODKA PUR wird 2002 fortgesetzt. Während der erste Veranstaltungsblock (VODKA PUR oder wie schmeckt das wirkliche leben) die Arbeitsrealität von Absolventen reflektiert hat, beschäftigt sich der zweite Block (VODKA PUR die suche nach dem verlorenen inhalt) mit den konzeptionellen Ideen abseits profaner Tätigkeiten des Berufes. Wie steht es mit der architektonischen Haltung der zukünftigen Architekten? Oder sind die Inhalte und Theorien beim Arbeiten mit vorwiegend ökonomischen und pragmatischen Strategien verloren gegangen? Null Defizit = Null Inhalt? Den Auftakt, der von Martin Emmerer, Edgar Hammerl und Burkhard Schelischansky konzipierten Veranstaltungsreihe, machen heri&salli.
Ausstellung der eingereichten Projekte. Als Siegerprojekt ging der Entwurf von Arch. Büro Fasch & Fuchs hervor. Öffnungzeiten: Mo - Do von 10:00 -18:00 Uhr Freitag von 10:00 -19:00 Uhr
Zum Beginn des Jahresprogrammes 2002.03 europe.cc changing cities steht eine Ausstellung, die den vermeintlich unmöglichen Vergleich zweier prototypischer Städte zum Thema hat. Fotografien von: Irmfried Windbichler, Architekt und Vorstandsmitglied des HDA-Graz Öffnungszeiten: Mo - Do 10:00 - 18:00 Uhr, Fr 10:00 - 19:00 Uhr
Programmpräsentation. Impulsreferat von Ernst Hubeli. Im HDA-Graz wurde für den Zeitraum 2002.03 ein neuer Vorstand gewählt. Dieser lädt zur Präsentation des Jahresprogrammes europe.cc changing cities sowie zur Vorstellung der neuen Web-Site.
Inhalte der Vortragsreihe zum Jahresthema 1996 ”Architektur und Musik” im Haus der Architektur in Graz werden mit dieser Ausgabe vorgestellt. Eine exklusiv in diesem Zusammenhang produzierte Audio-CD liegt bei.
Das Baudokument Bd 5 beleuchtet ein weiteres Beispiel qualitativ hochstehender und richtungsweisender Universitätsneu- und -umbauten in der Steiermark. Eine historische und eine städtebauliche Analyse runden die Publikation ab.
Das Buch rollt die gelungene Verknüpfung qualitätsvolle Architektur - kostenbewußter Einsatz finanzieller Mittel anhand der Hauptschule Mautern in Wort und Bild auf.
Eine reich und informativ illustrierte Einzeldokumentation, die das Objekt in seiner ”bewegt eleganten äußeren Form” und der ”einfach strukturierten Funktionsteilung im Inneren” zeigt.
Other Spaces versucht ein re-reading des Textes ”Andere Orte” von Michel Foucault. Der Begriff der Heterotopie wird dabei auf seine Bedeutung für die Raumanalyse in den 90er Jahren abgetastet.
Der Begriff der ”Baukunst” wird in zahlreichen Vorträgen und Diskussionen erörtert. Beiträge von: A. Balfour, L. Buchmüller, O. Kapfinger, W. Maas, M. Sauerbruch, Y. Simeoforidis, W. Wang, K. Wilhelm, C. Wilson.
Essays aus den Bereichen Architektur, Soziologie, Philosophie, Kommunikationswissenschaft etc. sowie photographische Untersuchungen und architektonische Projekte ergründen den Themenkomplex ”Räume der Einsamkeit”.
Diese Einzeldarstellung legt die gelungene Verknüpfung studentisches Wohnen im kleinen familienähnlichen Verband - großzügige kommunikative Einrichtungen für das alltägliche Studentenleben in Wort und Bild detailreich und sorgsam offen.
”Daher sollte im Inneren alles zwar möglichst funktionell ablaufen, um keine Verunsicherung für den Neuankömmling darzustellen, in der Ausformulierung der räumlichen Qualitäten ist aber umso mehr an ein helles, freundliches Ambiente gedacht. Eine wohlgeordnete Struktur also, die zwar das Gut-aufgehoben-sein versinnbildlicht, aber immer mit dem Zusatz des Temporären, also nur für kurze Zeit.” Patricia Zacek, Ernst Giselbrecht - Architekturen, Birkhäuser Verlag, S. 88
Auszeichnung zum Deutschen Architekturpreis 1999 Distinguished with the German Architecture Prize 1999 ”Die Ernte der Internationalen Bauausstellung Emscherpark wird nach zehnjähriger Arbeit eingefahren, und ohne Zweifel ist die Wohnanlage im Küppersbuschgelände in Gelsenkirchen eines der erstaunlichsten Ergebnisse dieser Ausstellung. Obwohl in einem Zug geplant und realisiert, wirkt diese Wohnanlage gewachsen wie ein Dorf. Auch vieles andere erinnert an ein Dorf: der Anger im Zentrum, die Kleinmaßstäblichkeit der Häuser, die Mischung der Bewohnerschaft. Ein zentrales Credo der IBA - der sorgsame Umgang mit dem Regenwasser - wird in Form einer umlaufenden, aufgeständerten Rinne deutlich sichtbar inszeniert, wodurch zugleich die Konturen des öffentlichen Raums verdeutlicht werden. Die Anlage zeigt, dass trotz der ökonomischen Zwänge ein anderes Wohnen möglich ist als das heute meist übliche. Wenn von den Projekten einer Bauausstellung Impulse ausgehen können: Hier ist ein im Ganzen anregendes und vieles in Frage stellendes Beispiel geglückt.” Deutscher Architekturpreis 1999, Karl Krämer Verlag, S. 18