Begrüßung: Ernst Giselbrecht Einführung: Gerfried Sperl. „Monster und andere Wahrheiten“ heißt das soeben im jovis-Verlage erschienene Buch von Karla Kowalksi. Phantastische Fabelwesen, gezeichnet, modelliert, in Ton gebrannt, geben Einblick in die überraschende Vielfalt des Werks der Architektin und zeigen ein umfassendes Panorama ihres künstlerischen Schaffens jenseits des Bauens. Im Haus der Architektur Graz spricht Karla Kowalski über ihr künstlerisches Werk, das sich parallel zur Architektur von Szyszkowitz und Kowalski entfaltet. Sie zeigt Landschaftszeichnungen, Skizzen zur Architekturabhandlung „Das Sichtbare vom Unsichtbaren“ sowie Skizzen aus Fakultätssitzungen und Monsterskulpturen.
Kein Neuanfang ohne Rückblick: das HDA hat in den 17 Jahren seines Bestehens ein interessantes Archiv mit Büchern, früheren Programmen, Interviews, Videos gefüllt, das „aus dem Keller“ geholt wird. Diese Aktion hat weniger mit Nostalgie zu tun als mit Auseinandersetzung mit den verschiedenen Zeiten und Positionen des HDA und mit der Möglichkeit, Entwicklungen erkennen zu können, indem altes mit neuem konfrontiert wird und umgekehrt. Zur Vernissage servieren ehemalige Protagonisten des HDA die Geschichte seit der Gründung. In Form von Tischreden wird die HDA-Vergangenheit präsentiert - angereichert mit alten Erinnerungen und dennoch leicht konsumierbar. An einer langen Tafel und in großer Runde wird erzählt, zurückgeschaut und diskutiert.